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Carolin Hoffranzen über ihren heißen Preis

Carolin Hoffranzen über ihren heißen Preis
Copyright Steffi Frick

„Die Verbreitung gerade in den sozialen Netzwerken war überwältigend“

Carolin Hoffranzen, Classisches Weingut Hoffranzen an der Mosel, wurde vom Magazin selection im Juli 2016 als „Beste-Riesling-Sortiment-Jungwinzerin 2016“ ausgezeichnet.

Frau Hoffranzen, wie haben Sie bis heute auf die Bekanntgabe unserer Auszeichnung reagiert?

Die Auszeichnung „Beste-Riesling-Sortiment-Jungwinzerin 2016“ schenkte mir großes Selbstvertrauen und eine Sicherheit, dass ich mit meinem Streben und Tun auf dem richtigen Weg bin. Mein Ziel ist es, die steilen Moselhänge, geprägt vom typischen Gestein Schiefer, im Wein widerzuspiegeln. Meine Weine dürfen das jeweilige Weinjahr reflektieren, mit allen Facetten und dem jahrgangstypischen Ausdruck – Meine Weine sind alles, nur nicht mainstream.

Die Auszeichnung zeigte mir, dass gerade dies großen Zuspruch gefunden hat. Es treibt mich an, dieser Auffassung treu zu bleiben und diesen Weg weiterzugehen.

Gab es auch eine Resonanz in den Medien?

Mich hat die Berichterstattung in der selection sehr gefreut – und auch die damit verbundene Reichweite einer solchen Meldung. Das ist nicht selbstverständlich und findet bei mir hohe Anerkennung. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön der selection für die Bewerbung meines Weingutes und meiner Weine in den Heftausgaben, sowie in den sozialen Netzwerken.

Neben der Veröffentlichung in der selection wurde in den regionalen Medien und in den amtlichen Mitteilungen vom Erfolg zweier Jungwinzer von der Mosel berichtet, von Markus Hüls und mir, Carolin Hoffranzen. Die Resonanz und Verbreitung gerade in den sozialen Netzwerken war überwältigend.

Haben Sie mit der Auszeichnung geworben und wie zufrieden sind Sie mit den Reaktionen auf Ihren Titel auf einer Skala von 1 (mäßig) bis 10 (super)?

Die Auszeichnung „Beste-Riesling-Sortiment-Jungwinzerin 2016“ ehrte mich sehr. Alle Kunden wurden über meinen Erfolg informiert – mit großartigen Reaktionen. Die Mitfreude und Anerkennung von Kunden, Freunden und Familie war überwältigend. Folglich gebe ich 10 von 10 Punkten!!!

Auf welche Weine setzen Sie besonders in diesem Jahr – und werden Sie diese auch bei Wettbewerben einreichen?

2016 ist ein anstrengendes Weinjahr gewesen – eine Herausforderung für uns Winzer! Doch mittlerweile sind die ersten Weine abgefüllt und strahlen mit Ihrer Brillanz und Feinfruchtigkeit. Die Lagenweine aus den Steillagen dürfen dahingegen noch im Keller etwas reifen und ruhen.

Ich bin überzeugt vom Steillagenweinbau und setze alles daran, dieses Kulturgut zu pflegen, auch wenn es sehr aufwendig ist. Gerade in schwierigen Witterungsverhältnissen und Jahrgängen zeigen sich die Vorteile des Steillagenweinbaus und die damit verbundenen Erzeugnisse.

So auch 2016: Ich bin überrascht von diesem Jahrgang. Alle Mühen und Arbeiten im Weinberg haben sich gelohnt. Die Weine sind filigran, beschwingend leicht und fruchtgeprägt.

Mein Lieblingswein im Jahr 2016: Layterrassen. Dieser Wein stammt aus dem Steilsthang des Mehringer Blattenberges von über 100 Jahre alten Reben. Die alten Reben sind zwar ertragsschwach, doch von höchster Qualität. Dieser Wein ist ein Zeugnis für den Steillagenweinbau. Meines Erachtens sind die 2016er Weine auf jeden Fall wettbewerbsfähig!

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Über den Autor

Wolfgang Hubert ist seit über 20 Jahren als Weinjournalist, Verkoster und Autor tätig und war bis 2008 außerdem Chefredakteur des Magazins „getränke markt“. Seit Ende 2014 ist er Chefredakteur des Genussmagazins "selection".

Dazu schreibt oder schrieb er regelmässig diverse Beiträge unter anderem für WeinWisser, Vinum, Wein Gourmet, essen & trinken, sowie für renommierte Tages- und Wochenzeitungen.

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